18
Sep
2014

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Neues Iphone

Das Radio dudelt hier neben mir und alle paar Minuten überschlägt sich schon die Stimme der Moderatorin, weil vor irgendeinem Laden am Alex die Menschenmenge wächst und wächst und wächst:

Wahrscheinlich morgen würde ein neues Iphone verkauft werden. Ich weiß gar nicht, was ein Iphone ist, smile, ich wills auch gar nicht wissen, aber ich entdecke im Internet eine Meldung aus Hamburg :-))

hier

Leute, ihr hättet mal die Menschen in der DDR vor einem Reisebüro sehen müssen, grins, wenn am nächsten Tag Urlaubsreisen nach Bulgarien verkauft wurden :-)))

da will heute keiner mehr hin, oder?
31

Na aber hallo

Gießt hier jemand Öl ins Feuer?

hier
29

17
Sep
2014

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Der alte Schlafwandler

Nein, sagte der alte Mann neulich, ich habe die Weisheit nicht gelöffelt
wie eine Buchstabensuppe
und möchte auch mit niemanden streiten
ums Recht haben
Für mich gibt es nur noch eine Aufgabe im Leben
zurücklehnen und genießen
den Katzen zusehen, wenn sie spielen
oder den zwitschernden Vögeln lauschen
in der Morgensonne,
gut schlafen,
gut verdauen,
und auch sonst
möglichst schmerzfrei sein
Wenn ich unter Leute gehen muss,
stopfe ich mir Watte in die Ohren,
ich möchte niemanden mehr besiegen

Ich beneidete ihn etwas seiner
lächelnden Abgeklärtheit wegen,
schwerhörig ist er nicht,
nur unlustig vielleicht,
dachte ich

In der letzten Nacht leuchtete der Vollmond
gelb wie eine Laterne in der schwarzen Nacht,
in welcher der Tod umher schleicht...
man fand ihn
vor dem Haus liegen,
er war wohl abgestürzt -
die Leute sagen,
er war ein Schlafwandler
und nicht achtsam genug

Auf was man aber auch alles
aufpassen muss...
72

14
Sep
2014

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Ausflug nach PN :-), ein Altenforum im Internet

Herr B. ist die Ostukraine und Frau M. ist die Westukraine, die machen einen Krieg, in dem immer die Wahrheit bekanntlich zuerst stirbt. Zur Zeit heißt es die Ostukraine wird siegen:-)
Und das Publikum guckt die Tageschau und staunt.
Wer sagt denn, dass die Welt groß ist?
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Die Bücherdiebin

Manch einer wird sagen, dieser Film ist eine Schnulze. Aber wie lange hatten wir schon keine ansehenswerte Schnulze aus Hollywood?
Hier ist sie. Ansehenswert, ein Hohelied gegen den Krieg und gegen die Barbarei. Oscar verdächtig, gehen Sie ins Kino, inzwischen aber schon herunterladbar im Internet, z.B. bei maxdome

hier

(Mit herzlichen Grüßen auch nach Irland)
41

Der kleine Tod

Erinnern wir uns an den Sommer. Er hatte wirklich heiße Tage :-) Kopfschüttelnd lese ich eine Geschichte, die muss ich mal an einem heißen Tag geschrieben haben, ist aber Jahre her, da war vermutlich Sex noch ein Thema für mich *gg*... Hollywood erfahrene Leserinnen und womöglich Leser können sich da ihren eigenen Film vorstellen, oder. Na ja, schönen Sonntag noch.

An einem jener hitzigen Tage, welche die Körpertemperaturen um einige Zehntel erhöhen, eilte Jana von der Sonne durchglühten Straße in das Business-Hochhaus ohne Klimaanlage, weil die Manager sparen, wo sie nur können.
Hier herrschten Sauna ähnliche Zustände. Jana war oben herum nur mit einem knappen Top bekleidet, ihr gepiercter Bauchnabel frei – und sie hatte es noch nicht nötig einen BH umzubinden und sich zu schnüren, das sah, wie sie wusste verdammt geil aus. Unten herum trug sie ein Röckchen, das allerdings schnürte.
Jana rannte auf ihren hauchdünnen Stiletts quer durch das Foyer dieser Gluthölle zu einen der zahlreichen Fahrstühle, dessen Türen sich gerade schließen wollten und sprang mit einem Jauchzer hinein.
Da sie eine unsichtbare Lichtschranke zerschnitten haben musste, öffneten sich die Fahrstuhltüren erneut und zwar fast lautlos. Ein wenig klang es so, als ächzten sie der Hitze wegen.

Das Erstaunliche an einem menschlichen Gehirn ist die Schnelligkeit und Gleichzeitigkeit, in denen Wahrnehmungen stattfinden.
Und Janas Gehirn funktionierte ebenso wie bei allen normalen Menschen. Um diese Wahrnehmungen zu erzählen, muss man gewissermaßen von einer komplexen vierten Dimension in eine lineare Eindimensionalität wechseln. So geschahen innerhalb von Bruchteilen von Sekunden folgende Wahrnehmungen gleichzeitig:
Im Aufzug steht nur ein Mann im dunklen Anzug mit Schlips und Kragen...es ist hier noch heißer als draußen...die Wände sind bespiegelt...mein Slip klebt, weil er völlig nassgeschwitzt ist...der Mann schwitzt nicht...warum...
Jana sagte:
„Hallo“ zu dem Anzugmann.
Sie stellte sich an die Rückwand der Kabinentür, da konnte sie den Mann von der Seite beobachten. Der Mann selbst murmelte noch nicht einmal einen Gruß.
Jana hatte ein Vorstellungsgespräch in der siebenunddreißigsten Etage bei einem gewissen Mister Black, Joe Black. Das ist ein Allerweltsname in New York jedenfalls, der allerdings bekannt ist durch einen Hollywoodschinken, der „Rendezvous mit Joe Black“ heißt, in dem Brad Pitt einen Mann gleichen Namens spielte, und dieser Mann ist der Tod.
Jana liebt Brad Pitt und daher alle seine Filme.
„Es wäre schön“, sagte sie Tags zuvor zu ihrer Freundin Jennifer, mit der sie eine winzige Mansarde teilte, „wenn ich Arbeit bekäme bei einem Mann, der so heißt wie eine Rolle von Brad.“
Jennifer war ein Pummelchen, die aber auch in nichts Jennifer Lopez ähnelte. Wenn, dann tat das schon eher Jana, nur war sie etwas schlanker und größer.
„Ach“ sagte Jennifer und seufzte und sprach dann ohne Seufzen, „du mit deinem Brad, und wenn der wirkliche Joe Black ein Monster wäre, Hauptsache, du bekommst den Job und wir die Miete.“
Jana erinnerte sich an das Seufzen ihre Freundin Jennifer, als die Fahrstuhltüren sich wieder mit einem sommerlichen Ächzen schlossen. So viel passierte in dieser kurzen Zeit.
In der dritten Tage kam Jana zu der Erkenntnis, dass der Anzugsmann Brad Pitt ähnelte, entfernt und sehr viel kleiner, aber doch...
Sie lächelte dem kleinen Anzugsmann ins Profil. Er reagierte nicht.
In der fünften Etage stellte sie, sich leicht vorbeugend fest, dass der Schweigende auf einen roten Schalter starrte, der sich ihm gegenüber in der Kabinenwand befand.
Obwohl das Gehirn blitzschnell arbeitet, brauchte das von Jana vier Etagen, um zu begreifen, was es mit diesem roten Schalter und dem Starren des zu klein geraten Brad Pitts auf sich hatte. Also, in der neunten Etage wurde ihr klar, dass der Anzugmann darüber nachdachte, den Fahrstuhl zu stoppen und sie zu vergewaltigen.
Ihr Gehirn kribbelte etwas, und ihr Slip klebte noch ein wenig fester da, wo etwas zu kleben war.
Der Fahrstuhl surrte und rumpelte manchmal.
In der zwölften Etage gab sie sich einen Ruck.
„Warum starren Sie denn immerzu den Not/Aus-Schalter an?“
In der dreizehnten Etage drehte sich der gefährliche Vergewaltiger erstaunt zu ihr. Ihre Knie wurden weich, als sie sah, dass er grüne Augen hatte. Da konnte er noch so klein sein, dagegen waren die braunen Augen Brad Pitts gar nichts.
„Wieso“, seine Stimme war dunkel und satt und leicht amüsiert, „ich schaue mir nicht den Not/Aus Knopf an, sondern das Schild darunter.“
Daraufhin stellt sich Jana an seine Seite, dass ihre Schulter fast seinen Kopf berührte.
„Höchstlast 1800 Kilogramm oder 25 Personen“, las sie laut.
„Und?“, fragte der kleine Brad Pitt.
Sie durchfuhren die neunzehnte Etage.
„Ja, und was?“, fragte Jane neugierig und schwitzend zurück.
„Wie viel hat man als Durchschnittsgewicht einer Person einkalkuliert?“
Jana kicherte. Dreiundzwanzigste Etage.
„Dann müsste ich 1800 durch fünfundzwanzig teilen, ich nehme mal mein Handy mit Taschenrechner.“
„Nein“, der kleine Brad Pitt im Anzug unterbrach sie, „rechnen Sie im Kopf.“
Jana sah zu ihm herab, er lächelte unschuldig herauf.
„Uff“ sagte Jana in der Sechsundzwanzigsten.
„Multiplizieren Sie den Bruch mit Vier und teilen Sie ihn dann durch Hundert“, dozierte er in der Achtundzwanzigsten.
„Ich werde verrückt, vier mal 1800 sind 7200, geteilt durch Hundert sind zweiundsiebzig Kilo, das ist das Gewicht einer Durchschnittsperson.“
„Richtig.“
Der kleine Brad Pitt lächelte Jana in der Fünfunddreißigsten an.
Jana beuge sich etwas über ihn und griff zum roten Schalter zwischen der Sechsunddreißigsten und Siebenunddreißigsten.
„Und ich dachte, Sie wollten den Schalter betätigten, um mich im Fahrstuhl zu vergewaltigen!“
Der Fahrstuhl wippte - und stand.
Jana beugte sich nach vorn, zog sich mit der einen Hand den nassen Slip herunter und öffnete mit der anderen dem Kleinen die Hose. Sie wusste, dass das, was er im Spiegel sah, okay war.
„Zu wem wollten Sie?“, fragte der Anzugmann und stützte sich etwas an der Halteleiste.
„Zu Joe Back.“ Jana konnte das „Black“ nicht deutlich aussprechen, aber es handelte sich ja auch hier nur um den kleinen Tod, wie die Franzosen sagen.
„Nun, man kann nicht immerzu rechnen und kalkulieren“, sagte der Anzugmann mit den grünen Augen und schnaufte sogar etwas, als wenn es auch ihm hitzig wurde.
Später stiegen sie nacheinander in der siebenunddreißigsten Etage aus. Jana ging Hüften schwingend voraus.
Natürlich wusste sie, dass ihr Joe Black folgte, sie hatte eben genug Hollywoodfilme gesehen.
Trotz der Hitze hoffte sie ganz cool, dass er ihre Rechenkünste ihr zu Gute halten würde.
97

10
Sep
2014

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Jetzt habe ich 1 Stunde

rumprobiert wie man mit der Webcam sich selbst fotografiert und es nicht gebacken bekommen, diverse Fotos über Skype ins Profil gestellt, lassen sich aber nicht speichern auf dem Desktop, wozu das eigentlich alles? Sch... Technik!
Auf einmal ist da ein Foto, wie auch immer neu :-)

Ein Honigkuchenpferd *gg*

Schnappschuss-von-mir-2

Möglicherweise finde ich noch den Aufsatz:
"Freiheit ist nicht alles" - dann stelle ich ihn rein.

Und da ist er schon, sehr lesenswert!

hier
80

9
Sep
2014

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Sommer in Malchow (eine kleine Erinnerung - frei erfunden nach der Lektüre eines Buches)

Er bewohnte mit seiner Frau, die aussah wie eine schöne Inderin, ein halb verfallenes Haus in Malchow.
Sie lächelte immerzu, stillte ab und an ihr Baby, und einmal als er über Kunst dozierte, hielt sie hinter seinem Kopf zwei Finger hoch, als wären es Teufelshörner und zwinkerte mir mit einem Auge zu. Lachend.
Ich glaube, sie hätte ihn mit mir betrogen, aber dafür war ich zu anständig – und natürlich zu bürgerlich.
Ich hatte damals auch eine Freundin, die schwanger war und der Ansicht, so etwas macht man nicht.
Wir tranken unglaublich viel Bier und malten Bilder in dem verwilderten Garten, der sich um das Haus gelegt hatte wie ein müdes großes Tier.
Ich sah mir gern die Aktbilder seiner Frau an, die sehr naturalistisch waren, aber er verwarf das mit einer Handbewegung, das wäre bullshit, aber keine Kunst.
An einem Nachmittag kam ein Freund von ihm, wir waren gleich nach der Frühschicht in den Garten gefahren, um zu malen. Seine Frau grillte uns Bratwürste, während wir tranken und malten.
Der Freund hatte etwas Wahnsinniges in den Augen.
Ich malte einen Baum und den Grill mit den Würsten.
Er malte das Haus. Einmal schlenderte er zu mir rüber und sah sich mein unfertiges Bild an.
So einen wie dich, sagte er, würden sie sofort in der Kunstschule aufnehmen.
Das klang bitter, denn er war schon mehrmals abgelehnt worden.
Ich lachte nur und antwortete, ich will auf keine Kunstschule und kann auch nicht malen.
Der Freund mit den wirren Augen malte an einem Bild ohne Motiv.
Ich fragte ihn höflich, was es darstellen solle. Er rollte mit den Augen und antwortete, Kunst ist, wenn du dich selbst auffrisst mit Haut und Harren und dann wieder auskotzt, ob ich schon einmal in einer Kloschüssel meine Scheiße betrachtet hätte. Ja, er rollte das "R".
Ich verneinte.
Die Frau lachte hellauf.
Und dann schauten wir alle zu wie sie das Baby stillte.
Wir waren jung, und es war Sommer in Malchow. Wir redeten auch viel über den Prager Frühling, weil die Hoffnung nie stirbt.
Jahre nach der Wende traf ich ihn wieder. Der Freund und er waren als Häftlinge in den Westen ausgetauscht worden.
Was aus ihm geworden wäre, wollte ich wissen, der so gern seine Scheiße in der Kloschüssel betrachtet hat.
Den haben sie zwei Jahre nach dem Mauerfall tot in der Badewanne gefunden.
O, sagte ich nur.
War natürlich die Stasi, sagte er.
Was seine Frau und seine Tochter anginge, habe er keinen Kontakt mehr seit Jahren.
90

7
Sep
2014

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Lesetipps

Wenn Sie Lust auf ein paar Lesetipps von einer professionellen Literaturkritikerin haben, bitte sehr

hier

(Mitte rechts kann man sich kleine Videos anklicken, in denen Iris Radisch Bücher vorstellt)

Ich selbst habe neulich über den "Erotikbestseller" geschrieben, jetzt einen Erzählband von Stefan Zweig "Amok" mir herunter geladen, smile, ein sehr lesenswertes Buch über Obsessionen, als die Leute noch schreiben konnten.
Und dann habe ich mir den Spaß gemacht und "Winnetou 1" von Karl May herunter geladen *gg* angeblich der deutsche Autor, der immer noch am meisten gelesen wird in der Welt. Das war wie ein Ausflug in die Kindheit für mich :-)

Ein höchst unangenhmes Buch habe ich bis jetzt zur Hälfte gelesen, vielleicht ein Skandalbuch, das allerdings nix mit Literatur zu tun hat, der Autor sollte wohl besser einen Sexualtherapeuten aufsuchen, wenn nicht schon alles zu spät ist.
Darüber werde ich aber nichts schreiben, weil der Autor auch hier bei twoday ein Blog führt, grins, so eine Art Führer von Jüngerinnen...
Ich weiß auch nicht, ob ich es zu Ende lese.
Literatur, die keine Fiktion ist, ist in meinen Augen gar keine, sorry.

Vielleicht nehmen meine Mitbewohnerin und ich uns demnächst den Hundertjährigen, der aus den Fenster stieg, vor, der Film war schon ganz nett.
Und das ist eben auch das Schöne an einer Alten-WG, die Buchkosten kann man sich teilen :-)
99

6
Sep
2014

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Die Welt retten

Es gibt ein Innen und ein Außen.
Wer wie ich aus einer Gesellschaft kommt, in der nur noch das Außen interessant war, hatte gefälligst deshalb die Welt zu retten, eine Gesellschaft, die von Ideologie geprägt war.
Zwar bemühte ich mich, nicht angepasst zu sein, aber die andauernden Diskussionen mit den Ideologen haben irgendwie sicherlich abgefäbt :-)
Ideologen sind ja eigentlich religiös.
Der Kommunismus stammt aus der Bergpredigt, das weiß man. Moralisten und Weltenretter sind alle Ideologen.
Jetzt habe ich einen Artikel in der Zeit gelesen, den Mark Lilla geschrieben hat mit dem schönen Titel:
"Freiheit ist nicht alles":
Ich habe beim Titel natürlich gleich an den Gauck(ler) gedacht, der ja zwar glühender Antikommunist ist, jedenfalls ab dann, als das opportun war, und ebenfalls ein Ideologe ist, ein "Freiheits- und Demokratie-Ideologe".
Und finde in dem Artikel, den ich leider nicht online orten kann, folgenden Abschnitt:

"Die Wahrheit ist, dass Milliarden von Menschen nicht in freiheitlichen Demokratien leben werden - nicht in unserer Lebenszeit, nicht in der Lebenszeit unserer Kinder und Enkel, ja vielleicht niemals."

Punkt.

Ich kann Menschen verstehen, die sagen, ich kümmere mich lieber um das Innen - das Außen wird eh nichts :-)
Und wie es so schön heisst, "den lieben Gott einen guten Herrn sein lassen" *gg*

In dem Sinne, schönes Wochende, gehen Sie an die Sonne, vielleicht schwimmen oder so was - Zeitung lesen auf dem Balkon geht auch.
58

Der glückliche Mensch

Derjenige ist ein glücklicher Mensch, sagte mal irgend ein kluger Mann, der am Ende seines Lebens seinen Anfang entdeckt. Das Leben als einen großen Bogen betrachtend bildet im glücklichen Fall zwar keinen Kreis, aber vielleicht eine Spirale.
Die Kindlichkeit im Alter muss nicht unbedingt debil sein, sondern vielleicht auf eine hohe Art naiv und verzeihend. Verzeihend und sogar vergessend.

Manch einer hadert sein ganzes Erwachsenenleben darüber eine harte und ungerechte Kindheit gehabt zu haben:
Verletzungen erlitten, welche die Seele so sehr gekrümmt haben, dass sie fast zerbrochen ist.
Schritt für Schritt richtete sich aber der Erwachsene auf.
Das Mitleid mit dem Kind in ihm tröstete, es entstand eine qualvolle Selbstliebe bis sich ein Verstehen einschleicht.
Die Selbstliebe verändert sich von einer Vergötterung und Eigenliebe zu einem nachsichtigen Verstehen, man ist doch auch nur ein schwacher Mensch mit Fehlern...
Wer klug ist, hört auf die Schuld bei anderen zu suchen. Und ist dann endlich erwachsen.

Das Kind wird ihm in einer nächsten Phase fremd, er nimmt Abstand und beginnt sogar die Verletzenden wie etwa den prügelnden Vater zu verstehen. Ein unglaublich vorsichtiges Verzeihen, schließlich hat man ja irgendwie überlebt.
Im Alter kommt im glücklichen Fall die Versöhnung mit allem.
Am Anfang nur die mit sich selbst. Der alte Mensch nähert sich dem nun fremden Kind wieder an, bis es ihm fast (wieder) vertraut wird.

Dann verzeiht man allen, denn auch sie waren alle mal Kinder gewesen...

Die Prügel oder anderen Verletzungen verblassen nach und nach in den Erinnerungen, aber hell und deutlich wird das innere Kind.
Es kommt neu zum Vorschein.
Das, was man mal war mit all seinen Anlagen, der bejahenden Heiterkeit zum Leben entdeckt man neu in sich.
Die Bitterkeit Versprechungen nicht erfüllt zu haben legt sich.
Man muss niemanden mehr etwas beweisen.

Und der glückliche Mensch ist dankbar für ein langes Leben.
Neugierde und Leiden sind die beiden Pole gewesen.
Und das bleibt bis zum Schluss.
131

1
Sep
2014

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Ein Fiasko

Lesen Sie

hier

Putin schmiedet unterdessen in aller Ruhe an ein neues Lager in dieser Welt, unabhängig von dem Westen, der an seiner Arroganz gepaart mit völliger Fehleinschätzung der eigenen Möglichkeiten auf dem Weg der Niederlage erstickt.

Glaubt jemand im Ernst ohne Putin den aggressiven Islamismus besiegen zu können?
Wohin gelangen wohl die deutschen Waffenlieferungen, die eine dumme Regierug beschlossen hat?
70 % der deutschen Bevölkerung soll dagegen sein, demokratische Kontrollen wurden ausgehebelt...
Der Pfaffe Gauck, Sohn von Eltern, die beide Mitglieder der NSDAP waren, umarmt den polnischen neuen EU-Rats Präsidenten Tusk, der sich nur in einer Sache "auszeichnet", nämlich ein Russenfeind zu sein.
Beide sind sich einig Russland mit dem Hitlerreich zu vergleichen ... wohin wollen diese Irren noch stolpern in ihrem Hass gegen ein Riesenland, in dem Tausende Atomwaffen betriebsbereit sind?
Der Weltfrieden ist nur mit Russland zu retten... Herr Gauck, Russland hatte im Kampf gegen den Führer und sein Reich, das Ihre Eltern vertraten, über 20 Millionen Opfer zu beklagen... vergessen über das billige Schwafeln von Freiheit und Demokratie?
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HARFIM - 17. Sep, 22:41
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HARFIM - 17. Sep, 17:11
sieht so aus,
bin auch nicht die NATO und grundsätzlich pazifistisch...
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Ich setzte das nur rein,...
"Schreiben du und Herr Herb eigentlich immer noch so...
HARFIM - 14. Sep, 19:08

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