19
Okt
2014

reloj para web uhr fur homepage

Vor 25 Jahren

trat Honecker zurück.

hier

Ich nehme mal an, das DDR-Fernsehen hatte in der DDR selbst das erste Mal eine höhere Einschaltquote als in den entsprechenden Dienststellen des BND :-)
23

18
Okt
2014

reloj para web uhr fur homepage

Schreiben ist Entsagung

Malte Welding hat heute in der Berliner Zeitung wie immer einmal wöchentlich seine Liebeskolumne veröffentlicht.
Da ich mich selbst in einem Alter sehe, in dem Liebesfragen eigentlich nicht mehr real und "drängend" sind, las ich dieses Mal sehr interessiert, weil er die Liebe eines alten Menschen zu einem jungen Menschen behandelt.

Lesen Sie


hier

Sehr interessant sein Ausflug in die Biografie Thomas Manns, der ja wohl der begnadeste Schriftsteller Deutschlands des vergangenen Jahrhunderts war.
Dieser Kerl hatte zwar Familie und Kinder, aber selbst wohl gar nicht richtig "gelebt", wenn man unter Leben versteht auch Liebe zuzulassen.
Ich weiß einige, die sich für Schriftsteller halten, meinen selbst nun ein "Heldenleben" führen zu müssen, um dann mehr oder weniger verschlüsselt ihre Geschichte und Romane zu "erfinden", es aber zumindest sinnlich erlebt haben zu müssen, um das denn richtig gut zu machen. Es wird jedoch eher fad.
Nach meiner Ansicht ist das eine pubertäre Auffassung vom Schreiben.
Schreiben ist eigentlich etwas für alte Leute :-), die nicht mehr richtig leben im Sinne von "sich ausleben". Ich kann bestätigen, dass mit dem Alter das Interesse mehr und mehr an der Welt erlischt und die Freude am Fabulieren und Erfinden zunimmt.

"Aber Thomas Mann hatte sich entschieden, noch einmal Liebe zu fühlen. Liebt man allein, muss man die Kraft haben, daraus Schönheit entstehen zu lassen."

Das Objekt der Liebe des alten Schriftstellers wusste gar nichts davon, es zu sein :-))))
83

17
Okt
2014

reloj para web uhr fur homepage

Dan und Nina

auch ein alter Text, aber passt in die Zeit :-)


Selbstverständlich schien die Sonne nicht. Hier konnte man schon froh sein, wenn der Regen ausblieb. Und es war kühl und windig. Dan sprang die U-Bahn-Treppe hinunter, die Hände in den Hosentaschen vergraben.
Hohe gelbe Spanplatten waren vor dem zweiten Ausgang genagelt. Die Station wurde bei laufendem Betrieb für einige Monate rekonstruiert: Überall in dieser Stadt wurde immerzu gebaut; die Deutschen waren eben fleißig und beschäftigten polnische Bauarbeiter.

Kurz vor der Ecke des Weges zur Treppe, die auf den Bahnsteig führte, hatte der junge Vietnamese sich postiert. Unter dem Gullydeckel lagerten seine Stangen Zigaretten. Aus Langeweile übte er Flickflacks. Er erkannte Dan, aber sie grüßten sich nicht.
Dan stellte sich auf den obersten Treppenabsatz an die provisorische Holzwand, hier pfiff der Wind nicht gar so arg. Auf der anderen Seite wartete der Punk im schwarzen Leder und metallbehangen wie jeden Tag, um Fahrkarten zu schnorren, die er an andere Fahrgäste weiter verkaufen konnte. Er wäre eine Mücke, so erzählte er Dan einmal, die einen Elefanten belästigte. Den Elefanten stellte natürlich der öffentliche Verkehrsbetrieb dar. Dan grüßte den Punk nur mit den Augen, wie er es schon bei dem Vietnamesen gemacht hatte. Man kennt sich nicht so offensichtlich, es war besser so.
Der Punk hatte den Bahnsteig im Blick, der Vietnamese an der Ecke die Treppe zur Straße. Wenn Polizei auftauchte, gab einer dem anderen einen kurzen Ruf mit auf den Weg, ehe sie rannten. Einmal erlebte es Dan, und er rannte gleich mit, obwohl er doch einen Pass mit gültigem Visum in der Tasche hatte. Man weiß ja nie, dachte sich Dan.
Wie immer war Dan eine Bahn zu früh da. Als unten die gelbe Metallschlange dunkle Menschen ausspuckte, die sich lautlos zusammenballten und die Treppe hochkamen, senkte Dan seine Augen und stand möglichst unauffällig in der Nische. Auf der anderen Seite hörte er den Punk.
„Haben Sie vielleicht eine Fahrkarte übrig?“
Mit der nächsten Bahn erschien sie. Dan erkannte sie schon auf dem Bahnsteig. Nie schaute sie zu ihm hoch und gab ihm ein Zeichen des Erkennens, ein Winken oder so etwas.
Sie ging in der Menge mit geneigtem Kopf und kleinen Trippelschritten. Dan musste wie immer lächeln, weil sie es zu sehr betonte, ihn nicht zu kennen. In ihren Augen versteckte sich ein Kichern.
Oben auf der Straße holte er sie schließlich ein und ging ein paar Schritte an ihrer Seite. Er gab ihr den Wohnungsschlüssel in die Hand. Sie ließ ihn in die Manteltasche gleiten.
„Wenn ich nach Hause komme, bringe ich Essen mit.“
„Ist gut.“
Dan schaute sie an. Sie gingen schnell zu Kreuzung.
„Und mach' das Radio nicht so laut.“
„Nein, nein, ich geh gleich schlafen.“
An der Kreuzung blieben sie stehen, weil die Ampel rot leuchtete. Dan genoss diese Zeit.
„Bis heute abend.“
„Ja, mach’s gut.“
Er sah ihr bei Grün nach, wie sie schließlich in einer Seitenstraße verschwand, um sich tagsüber in seiner kleinen Hinterhauswohnung zu verstecken: Nina, die illegale Hure aus Bulgarien ohne Aufenthaltserlaubnis.
Dan, der Afrikaner, drehte sich um und ging zurück zur U-Bahn. Er fuhr zur Arbeit: In einer Großküche Töpfe schrubben für drei Euro die Stunde, cash, bar auf die Hand.
62

16
Okt
2014

reloj para web uhr fur homepage

Jawoll :-)

Wir sind mittendrin in der Zukunft!

Frauen, lasst eure Eizellen einfrieren, um für die Firma da zu sein!

In den nächsten Jahren wird das System bestimmt perfektioniert, dass man einer armen Inderin die befruchtete Eizelle (eure Männer werden ja gefälligst ihr Spermazellen auch einfrieren lassen) in die Gebärmutter einpflanzt.
Die fertigen Kinder übernimmt dann gleich die Firma in eigenen Krippen und Kindergärten, ihr könnt ihnen ja dann beim Studienabschluss die Hand schütteln (wenn es der Job erlaubt) und falls sie auch bei der Firma anheuern, vielleicht beim Tischtennisspielen in einer Pause die Nachkommen näher kennen lernen :-)))

hier

und akzeptiert endlich die verdammten Chlorhühnchen *gg*
48

Allein

alte Geschichte, aber passt irgendwie zum Tag, zum Wetter sowieso, unbearbeitet

Alfred saß im Sessel. Seit Stunden schon saß er dort. Er wüsste auch gar nichts weiter, was er machen sollte. Er schaute ins Nichts. Manchmal dachte er, obwohl er keinen Grüblertyp war. Er dachte, jetzt liegt sie in der Erde. Oder er dachte, den Sarg haben sie schön geschmückt.
Aber nicht viel mehr. Es war nichts mehr zu bedenken. Er hatte ja auch keine große Arbeit, hatte alles das Beerdigungsinstitut erledigt.
Alfred weinte nicht am Grab. Auch nicht, als der Trompeter spielte. In der Kapelle war er eine ganze Weile allein mit ihr. Das war eigentlich das Schönste. Kein Redner, kein Pfarrer, das hätte noch gefehlt. Warum hätte Alfred weinen sollen. Davon wäre sie auch nicht lebendig geworden. Und vor fremden Leuten wie diesen Leuten vom Beerdigungsinstitut Gefühle zu zeigen, das war nie seine Sache. Ja, wenn der Sohn mit der Schwiegertochter gekommen wäre, die Enkeltochter, die gerade in der ersten Klasse ist, dann hätte er vielleicht geweint. Aber auch nur vielleicht, so sicher war er sich da nicht. Die Enkeltochter schaute ihn immer so scheu, die Schwiegertochter fast böse an.
Das war Alfred schon oft aufgefallen. Sie mag mich nicht, sagte er sich. Alfred wusste, warum sie ihn nicht mag. Weil sie die Ähnlichkeit sah mit seinem Sohn. Sie sah in ihm genau das, was sein Sohn einst sein würde. Ein alter Mann mit einem verschlossenen, harten Gesicht. Auch während der langen Zeit der Krankheit, hatte Alfred nie geweint. Doch, einmal hatte er geweint. Jetzt erinnerte er sich. Als sie ihn das erste Mal nicht erkannte. Das musste so ein gutes halbes Jahr her gewesen sein. Er saß im Sessel und sie lag auf der Couch, er hatte ihr einen ganzen Berg Kissen drunter gelegt. Den Kopf erhöhte er ihr mit noch zwei Kissen mehr, damit sie ohne Mühe Fernsehen konnte. Sie war eben wie ein Baby, das letzte halbe zumindest. Babys mögen es auch weich und warm. Alfred blätterte in der Fernsehzeitung,
um ihr eine Sendung herauszusuchen. Volksmusik mochte sie auch nicht mehr, die hatte er ja selbst gern gesehen. Nein, sie wollte Kindersendungen, die Sendung mit der Maus oder so etwas. Und Trickfilme liebte sie ganz besonders. Manchmal lachte sie an Stellen, da war gar nichts zu lachen. Er hatte das schnell mitbekommen, wenn es besonders bunt war, alle Farben durcheinander, dann lachte sie.
Damals vor einem halben Jahr, als er in der Zeitung blätterte, sagte sie plötzlich von der Couch aus: „Wo ist denn Alfred?“ Sie hatte mit der Krankheit auch eine immer höhere Stimme bekommen. Sie piepste.
Alfred sah hoch und antwortete: „Ich bin doch Alfred.“ Sie lachte und lachte, aber sie bekam dann einen Hustenanfall. Er stand auf und richtete sie etwas hoch, und klopfte ihr ein wenig auf den Rücken bis sie sich beruhigt hatte. Als er sie zurücklegte, sah sie ihn wieder an mit ihren leeren Augen.
„Wo ist denn Alfred?“
Da ging er raus ins Bad, stützt seine Hände auf den Rand des Waschbeckens und sah in den Spiegel. Sein steinernes Gesicht, ganz reglos, und plötzlich entdeckte er selbst die Tränen. Ganz kleine Tränen, liefen ihm die Wangen herunter, schmale Bächlein. Es waren nicht viel, vielleicht fünf, sechs Stück. Er wusste auch noch genau, was er vor dem Spiegel gedacht hatte. 55 Jahre bin ich mit ihr verheiratet, hatte er gedacht, 55 Jahre und jetzt fragt sie mich: wo ist denn Alfred?
Aber dann hatte er sich das Gesicht gewaschen und abgetrocknet. Er musste das stark bleiben.
Klar, der Doktor wollte sie in die Klinik einweisen.
„Nein“, antwortete damals Alfred, „ich pflege sie bis zum Schluss. Sie soll zu Hause sterben.“
„Wissen Sie, was da auf sie zukommt?“ fragte der Doktor.
„Sie werden es mir sagen.“ Das war seine Antwort gewesen.
Und der Doktor hatte ein langes Gespräch mit ihm geführt, und er hatte auch gesagt, dass der Tag kommen wird, an dem sie ihn nicht mehr erkennt.
Schlimm war heute nur die Nachbarin, als er mittags im schwarzen Anzug heimkam.
„Sie ist gestorben, Ach Gott. Herzliches Beileid. Hätten Sie uns doch etwas gesagt, wir wären auch zur Beerdigung gekommen.“
„Danke, aber wir sind doch nicht verwandt. Jeder hat seine Probleme.“
Er brummte nur.
Sie sah ihn so seltsam an. Natürlich hatten die ganzen Nachbarn sie beobachtet. In der letzten Zeit konnte er nur auf dem Hof mit ihr spazieren gehen, wenn man das so nennen kann. Die Strasse war zu gefährlich.
„Aber ihr Sohn ist doch da?“
„Nein, er konnte nicht, er hat eine neue Arbeitsstelle dort in Bayern, die darf er nicht verlieren. Er hat auch seine Familie.“
„Da waren Sie ganz allein...“ Sie sah ihn so seltsam an.
„Ja, ganz allein“, sagte er trocken und knallte ihr die Tür vor der Nase zu.

Inzwischen war es Abend geworden. Ach ja, jetzt konnte er wieder auf den Balkon gehen.
Vor ein paar Wochen saß er mit ihr auf dem Balkon, und auf einmal wollte sie über die Brüstung klettern. Da ging das auch nicht mehr.
Er öffnete weit die Balkontüren. Was für eine schöne Luft nach diesem heißen Tag, dachte er.
Bald kommt der Herbst, der Winter, wenn ich noch lebe und allein... allein... auch so ein Wort.
Dann nahm er den großen Kerzenständer, stellte ihn auf den Balkon.
Er saß da ganz friedlich, ganz allein, die Kerze brannte für sie.
Auf einmal sah er auf dem Nachbarbalkon auch eine Kerze brennen. Ob sie das wegen ihr macht, dachte er, irgendwie nett. Ein ganz eigenartiges Gefühl beschlich ihn.
Da setzte er sich hin und weinte mit seinen achtzig Jahren, wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr...
82

15
Okt
2014

reloj para web uhr fur homepage

Vorsicht, Kanzlerin bei Tisch

Endlich mal wieder eine Kolumne von der zauberhaften Mely Kiyak gefunden, und zwar in der "Zeit" :-)

hier
63

13
Okt
2014

reloj para web uhr fur homepage

abschied 2

abschied

unsere lebenswege führen in
verschiedene richtungen,
ein letztes mal umarme ich
dich.

das lachen gefriert dir im
gesicht,
du möchtest dich so tapfer
zeigen.

ich drück dir einen kuss auf
den mund
und unsere zusammen gepressten
lippen schweigen.
du bist so steif, liebe, aber du
hast dich entschieden,
und nun
habe ich mich entschieden.

ich geh, die hände in den
taschen,
den hut nach hinten geschoben,
und pfeife,
dreh mich nicht um,
solltest du mir nachschauen,
siehst du nicht, wie
meine beine staken,
das gefühl jetzt,
habe ich ganz für mich allein,
wozu auch sonst,

vorbei, liebste.

auf zu neuen ufern
fährt mein schiff in den nebel,
wo die wellen verheißungsvoll
rollen
und locken.

bin nicht geboren
für hafen und bleiben,
nie
und bis zum schluss
nicht.

so long.
71

12
Okt
2014

reloj para web uhr fur homepage

Das hätte ich nicht gedacht

Dass ich so schnell eine Bestätigung ausgerechnet durch Helmut Kohl erfahre, der in seinen Tonbandprotokollen gesagt hatte, dass nicht der "revolutionäre Geist der DDR-Opposition" und der Ruf nach Freiheit und Demokratie die Wende 1989 herbei führte, sondern schlicht weg die Tatsache, dass die DDR pleite war. (hört, hört Gauck und Co.)

hier

schrieb ich

"Und der Ruf nach Freiheit, für viele nur die Reisefreiheit, war nicht der eigentliche Grund des Zusammenbruchs. Die DDR war am Ende. Und zwar wirtschaftlich."
51

Ermunterung

Halt inne
Geh ein paar Schritte
nicht zurück
doch beiseite
und schau dir alles an

Es ist vollbracht
gilt nicht für andere
nur
für dich selbst
allein
das sollte dir
doch genügen

was soll 's
die Eitelkeit
für die Welt
ist eh
falsches Gold

Ruh dich aus
vielleicht gibt es noch
ein nächstes
Mal

noch lebst du
und kannst
immer wieder aufstehen
- Kindskopf
du
61

11
Okt
2014

reloj para web uhr fur homepage

Der Buchpreis im nächsten Jahr

Die Welt ist aus den Fugen, und die Militaristen unter uns wissen schon gar nicht mehr, auf welche Seite sie sich in welchem Krieg schlagen sollen. Bedenkt, wenn die IS Idioten zurück ins Mittelalter wollen, ist das für die großen Strategen der Weltpolitik noch lange nicht das Ende der Welt. Da wird noch so manches in Hinterzimmern verhandelt, und die kämpfenden Kurden sind auch nur Schachfiguren.

(Paah. Die USA holen die Russen ins Boot, man wird sich mit der Türkei einigen, es wird einen unabhängigen Kurdenstaat geben, und das IS Kalifat verschwindet wie ein böser Spuk, und ich gewinne in der nächsten Euro-Million-Ziehung am Dienstag über 140 Millionen Euro, davon kaufe ich für meine Tochter ein Bauernhaus in der Uckermark und mein Schwiegersohn kann mit dem Papst auf dem Parsteinsee angeln gehen - und dummes Zeug reden :-))

Kobane fällt, na und.

Natürlich stimmt das, in den Medien ist ein großes Geheul wegen vielleicht zwei Handvoll öffentlich geköpfter Leute, hier mischt sich genial die Neuzeit mit dem Mittelalter.
Was wäre die ISIS ohne das Internet?
In einem Forum las ich wie so ein kleines Spießerherzchen bekennt sich zu fürchten, wenn er arabisch aussehende Menschen auf der Straße begegnet.
Nein, die Welt geht deshalb nicht unter.
In der Französischen Revolution patroullierten die Jakobiner einst durch die Pariser Straßen und ließen sich die Handflächen der Männer zeigen. Wenn keine Schwielen zu sehen waren, hopp, rauf aufs Schafott.
Das waren Tausende!
Die Revolution brachte uns zumindest den säkularisierten Staat ohne Religion und Kirche und sonstigen Popanz
Und die Welt ging nicht unter.

Aber die allgemeine Angst geht wieder um, heutzutage.

Was mir mehr Sorgen macht, dass sich die Menschen anstecken lassen. Selbst die Intellektuellen und Künstler sind nicht frei davon.
Gestern sah ich in "Aspekte" einen Beitrag über die Frankfurter Buchmesse.
Unter anderem wurde erwähnt, dass sich junge Autoren täglich wie einem Geheimbund treffen, um ohne Öffentlichkeit Themen zu besprechen.
Natürlich war eine Autorin fürs Fernsehen dann doch geschwätzig. Auf die Frage, um welche Themen es sich handelt, gab sie zur Antwort, z.B.

eine Welt ohne Glauben befände sich auf dem Holzweg. Die Mehrheit der Menschen auf der Erde sind religiös, und das kann man nicht leugnen. Es ist die Realität.

Ich weiß nicht, was sie damit sagen wollte.
Müssen wir uns auf eine neue Welle von religiöser Literatur gefasst machen, weil ja Millionen Fliegen nicht irren können?
Hat sie an die IS-Idioten gedacht? Diese sind doch auch religiös, oder?
Oder mehr an den Papst, der nach einer Umfrage erschüttert zur Kenntnis nehmen muss, dass 98 % der deutschen Katholiken schon vor der Ehe Sex hatten. Wow.

Ist es schon eine neue Religion, wenn neuerdings Selbstmörder verklärt werden wie Helden?
Siegt als nächstes eine Partei, die sich auf den Fahnen den "selbst bestimmten Tod" schreibt, denn natürlich ist das ein "Menschenrecht". Wird der neue Jesus "Udo Reiter" heißen?

Welcher Glauben wird in der Welt siegen?
Wie lange wird der Sieg Bestand haben? Zehn Jahre? Zwanzig Jahre? Dann kommt wieder die andere Seite hoch?
Irgendwo las ich, wenn es einen Gott gäbe, müsste er als erstes alle Kirchen abschaffen :-)

Also, wenn es soweit ist, dass Sie Jesus schauen


hier

schreiben Sie einen Roman drüber, vielleicht erhält er ja den nächsten Buchpreis...

schönes Wochenende.
113
logo

's Bar Chef

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

@IGing,
lach, die Westpolitiker haben extra einen OstFreiheitsprediger...
HARFIM - 19. Okt, 12:56
@Steppenhund
na, für die Renten sind Sie nicht zuständig......
HARFIM - 19. Okt, 12:54
Für meine Angestellten...
Für meine Angestellten ist gesorgt. Die meisten...
steppenhund - 19. Okt, 09:36
Dass der Osten aber auch...
Dass der Osten aber auch immerzu befreit werden muss! (Das...
iGing (Gast) - 19. Okt, 08:18
Vor 25 Jahren
trat Honecker zurück. hier Ich nehme mal an,...
HARFIM - 19. Okt, 00:33

Mein Lesestoff

Zufallsbild

Esther2

Web Counter-Modul

Archiv

Oktober 2014
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 4 
 8 
10
14
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 
 

Meine Kommentare

@IGing,
lach, die Westpolitiker haben extra einen OstFreiheitsprediger...
HARFIM - 19. Okt, 12:56
@Steppenhund
na, für die Renten sind Sie nicht zuständig......
HARFIM - 19. Okt, 12:54
okay,
ich vermute mal Beratungen in Internet- oder auch überhaupt...
HARFIM - 19. Okt, 00:07
war das Ihre Firma?
Was wurde denn da produziert? Die Schriftsteller sind...
HARFIM - 18. Okt, 18:23
Ja, auch Deutsche sind...
im eigenen Land.
HARFIM - 18. Okt, 16:36

kostenloser Counter

lablue Chat

Suche

 

Status

Online seit 1884 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 19. Okt, 12:56

Credits

vi knallgrau GmbH

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this page (with comments)

twoday.net AGB


Profil
Abmelden
Weblog abonnieren