1
Mrz
2015

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Selbstmord in Raten

Wir leben in einem langweiligen Land, während ringsum die Welt an allen Ecken brennt. Morde, Kriege. Revolutionen oder Konterrevolutionen sind da an der Tagesordnung.
Deutschland dagegen ginge es richtig gut, obwohl das so nicht stimmt, ist es die allgemeine Richtung, von der die Öffentlichkeit ausgeht. Gestern zum Beispiel sah ich in der Berliner Abendschau einen Bericht über eine „Tafel für Hunde und Katzen“ - da ging es um Menschen, die ihre Tiere nicht mehr versorgen können. Sie müssen dafür einen Nachweis bringen, dass sie ihre Haustiere schon besaßen, bevor sie in Not gerieten, also meist in Hartz 4. Die Schlange vor den Tischen mit Tierfutter wird von Jahr zu Jahr länger...
Wenn es Diskussionen gibt, die uns selbst betreffen und nicht die Weltthemen, sind es meistens immer wieder kehrende Geschichten wie Kindesmissbrauch oder ähnliche „Naturgewalten“oder jetzt gerade die Selbsttötung.
Eigentlich Dinge oder Verhältnisse, die nicht lösbar sind, die etwas zu tun haben mit dem Leben, der Natur des Menschen, die auch der Staat nicht regeln kann. Auch nicht durch Gesetze, selbst nicht in Deutschland, wenn auch viele Mitbürger sich das wünschen.

Aktuell wird wieder einmal angesichts der Selbsttötung von F.J. Raddatz darüber diskutiert, ob die Sterbehilfe nicht gesetzlich abgesichert sein sollte.
Ich halte das für Unfug.
Wer sich selbst töten möchte wird nicht bestraft, wie in vergangenen Jahrhunderten, als seine Leiche dann nicht auf einem Friedhof beerdigt wurde. Dessen sollten Angehörige sicher sein. Dem Toten ist das vermutlich gar nicht wichtig.
Jeder, der es möchte, findet einen Weg ohne andere zu belasten, sich um die Ecke zu bringen, sorry, Raddatz hat das auch gewusst und irgendwie wohl getan. Muss man nicht alles wissen. Ich finde die Veröffentlichung darüber auch als bedenklich wegen Nachahmungstäter.
Wenigstens ein Selbstmord sollte Privatsache bleiben.
Er ist jedoch nicht verboten, nicht strafbar!
Wer meint, dafür Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen, ist anscheinend noch nicht so weit, dass er es wirklich will. Es gibt selbst dafür Ratschläge im Internet, die ich nicht verlinken werde.

Völlig unverständlich für mich ist der Mythos, der um Selbstmörder gemacht wird, ob es nun der Herr Reiter, dieser Schriftsteller Herrndorf oder jetzt Raddatz ist, es sind deshalb keine „Helden“.
Jemand, der Leid annimmt, und es aushält, weil es halt zum Leben gehört, ist für mich eher ein Held, obwohl das meine Privatmeinung ist.
Der Tod ist Privatsache.
Mag ihn doch jeder für sich entscheiden – und nicht etwa der Bundestag.
Niemand ist gezwungen in einer Intensivstation sich an Geräte stöpseln zu lassen, wenn er das nicht will. Also ist eigentlich schon alles geregelt.
Ich plädiere für eine Weiterentwicklung der Palliativmedizin. Das allerdings.

Das Dilemma der modernen Medizin ist ihre Möglichkeit, Leben zu verlängern, dass es nur noch von Apparate abhängig ist ohne Hoffnung darauf, das würde sich auch noch einmal ändern.
Für diesen Fall kann man allerdings eine Patientenverfügung schreiben, um es zu verhindern.

Wir sollten uns nur klar darüber sein, dass Sterbehilfe ein Modethema ist. Es wäre „mannhaft oder heldenhaft“ darüber zu schwadronieren, dass man im Fall der Fälle so und nicht anders handeln würde.
Das empfinde ich als lächerlich und unreif.
Und wird dem Tod nicht gerecht.

Rein zum Thema der Kunst und der Literatur bietet sich jedoch an, dass der Mensch mitunter lange vor seinem Tod gestorben ist, auch in der Art wie er mit anderen Menschen oder anderen Lebewesen umgeht.
Verklärungstexte um den Selbstmord lehne ich ab.
Manch einer entscheidet sich vielleicht gegen den Selbstmord, weil er seine Katze versorgt wissen möchte.
Sorry, das musste jetzt sein.
Schönen Sonntag noch.
79

Sonntagsfrühstück (ein Gesprächsprotokoll)

...

Warum hast du denn so gestöhnt im Schlaf?

O, Gott, ich hatte einen Alptraum, gibst du mir bitte mal die Marmelade rüber?

Bitte. Was hast du denn geträumt?

Ich saß bei Jauch im Studio.

Nein, du. Und hast du gewonnen?

Das ist es ja, ich kam bis zur Millionenfrage, möchtest du auch noch einen Kaffee?

Nein, danke, ich hab' genug. Wie lautete denn die Millionenfrage?

Wie nennt man die Kreditvergabe bei einer Bank? A Spende, B Leihgabe, C Geschenk oder D Darlehen?

Die Butter geht alle. Das war die Millionenfrage? Übrigens, du rauchst zu viel.

Lass mir doch wenigstens eine Freude.

Aber das war eine 50-Euro-Frage. Hast du wenigstens richtig geantwortet.

Das ist ja der Alptraum, ich wusste die Antwort nicht.

Und?

Und - Ich hatte noch den Anrufjoker.

Wer war das?

Du.

Ich?

Ja, du.

Und dann hast du mich angerufen?

Ja doch, setz dich mal hin, abräumen kannst du immer noch.

Also gut, du hast mich angerufen, wie lautete noch mal die Frage?

Wie nennt man die Kreditvergabe bei einer Bank? A Spende, B Leihgabe, C Geschenk oder D
Darlehen? Was kicherst du denn?


In unserer Situation kann nur A Spende richtig sein.

Ich werde verrückt, genau das hast du im Traum gesagt.

Und so hast du geantwortet?

Na ja, klar.

Aber das ist falsch.

Das ist es ja eben.

Du rauchst schon wieder.

Nun hör doch mal zu.

Was denn?

Immerhin hatte ich Sechzehntausend gewonnen.

Das reicht genau, um unser Darlehen bei der Bank abzuzahlen.

Eben, darauf wollte ich hinaus, ist das nicht wunderbar.

Ja, im Traum. Wir müssen noch einkaufen.

Wir haben kein Geld.

Dann ruf deinen Vater an und bitte ihn.

Um was?

Um einen Leihgabe. Nee, besser, um ein Geschenk.
45

Farbenspiele

ein altes Gedicht beim Kramen gefunden, es hat keinen aktuellen und realen Hintergrund, diese Zeiten sind zum Glück vorbei, nur vielleicht so eine Rückschau mit dem Gefühl: eigentlich habe ich es richtig gemacht :-)


Farbe bekennen

Solle ich nun endlich
Sagtest du
Und nicht immer nur
Das BLAUE vom
Himmel herunterlügen

Ich sah die WEISSE Wut
In deinen Augen
Und entschied mich
Lächelnd für GRÜN
Als eine Hoffnung

Da wurdest du GELB
Vor Neid und bemerktest
Für uns beide
Sähest du SCHWARZ

Nun hörte ich
Du behauptest überall
Ich hätte dich
GRÜN und BLAU
geschlagen

Und wirst noch
Nicht einmal
ROT dabei

Male dir aus
Was du möchtest
Ich aber blicke in
Eine ROSIGE Zukunft

Ohne dich
Du
Weibliches
Chamäleon
306

28
Feb
2015

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Der Mord in Moskau

Der Mord muss erst einmal aufgeklärt werden,

bevor man zu Schuldzuweisungen kommt.
Ich plädiere dafür abzuwarten, sorry für diejenigen, für die sofort alles klar ist. Ähnlich verhält es sich mit dem Abschuss dieses Flugzeugs. Ich verstehe so manches nicht, es fehlen immer noch Beweise(!)... ich verstehe aber auch nicht, warum Kiew den Ostteil des Landes in Schutt und Asche bombardiert hat, inwieweit sind die Bilder im TV da echt?
Das sieht ja aus wie Assad sein Land kaputt gebombt hat.
Putin ist ein ausgebildeter Geheimpolizist,
Soll man ihm trauen? Ist das vielleicht nicht wichtig, sondern tut er seinem Land gut, weil der Westen das Land bedrängt?
Oder ist er ein Stalin? Jahrzehnte lang gab es viele linke Intellektuelle, die Stalin verteidigten, weil er angeblich nichts wusste von den Schreckenstaten?
Sind beide vergleichbar? Stalin und Putin?
In der Kiewer Regierung gibt es nun mal Russenhasser, echte Rassisten, denke mal nur an die Schlägereien damals im Parlament. Auch kursieren im Netz zahlreiche Videos vom "rechten Sektor" und Prügelorgien.
Andrerseits sah ich ein Interview dieses Anführers der Separatisten, da äußerte er sich unter anderem dermaßen antisemitisch, da gehen einem die Schnürsenkel auf.
Ein Idiot und ein Kriegsheld, sorry, das passt zusammen.
Für mich sind beide Seiten so voller Hass, dass ich mich weigere für eine Partei zu ergreifen.
Auch überzeugt mich überhaupt nicht die Berichterstattung in unseren Medien mit ganz wenigen Ausnahmen.
Da scheint mir in diesem Fall sogar unsere Regierung ausgewogener in ihren Einschätzungen.
Also ich weigere mich zu diesem Zeitpunkt Putin zu verurteilen oder zu verteidigen. Ich zweifle, Ist das schlimm?
Es fehlen noch Beweise!
28

27
Feb
2015

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Katholische Empörung

„APO von christlich-rechts? Wie sich unter dem Deckmantel der Kirchen eine wertkonservative bis demokratiefeindliche Opposition zusammenfindet - und die Gesellschaft beeinflusst“

Bei den Katholen herrscht große Empörung, woher kommt sie?
Aus einer Radiosendung des Bayerischen Rundfunks, die es in sich hat.

Sie können diese Sendung hören

hier
37

25
Feb
2015

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Literaturbetrieb

Hm, da ist ein Buch erschienen. Lesen Sie mal die Kritik in der Zeit - und dann die Kommentare

hier

Und dann seien Sie ganz ehrlich, möchten Sie in irgendeiner Weise mit solchen Leuten zu tun haben? Oder sich vielleicht dieses Buch kaufen?
:-)))


"48. Tut mir leid

Ich möchte nicht arrogant erscheinen, aber von der Band Blumfeld und Jochen Distelmeyer höre ich heute zum allerersten Mal."

Nee, ist nicht von mir, hätte aber sein können.

Die Zeit widmet aber Buch und dem Autor, ja sogar der Kritik viel Aufmerksamkeit

hier
70

24
Feb
2015

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Reden und schweigen

eine kleine Fingerübung vor dem Saunabesuch :-)

Der andere ereifert sich.
Er doziert und gestikuliert. Seine Sätze reihen sich aneinander wie ewige Wellen gegen den Felsen schlagen, um ihn auszuhöhlen. Immer wieder nimmt er Anlauf und argumentiert. Er ist ein Meer von Worten.
Ich bin der Felsen und schweige.
Lass ihn reden, denke ich. Er hält das Reden für das A und das O. Das A und O des Lebens sind Worte und Sätze. Und Argumente erfindet man, um den Gegner zu töten. Symbolisch.
Man ist immer im Kampf.
Er wird auf einmal still. Ich schaue ihn an. Er hat sich den Mund fusslig geredet. Jetzt lächelt er. Da glätten sich seine fussligen Lippen etwas.
„Hörst du mir überhaupt zu?“
Ich lächle zurück.
„Das ist nicht einfach.“
„Was ist nicht einfach?“
„Dir zuzuhören.“
Er denke nach. Wahrscheinlich denkt er, ich habe alles richtig gesagt. Ich habe das gesagt, was zu sagen ist. Doch der Kerl hört mir nicht zu. Nichts ist einfacher als das. Er will gar nicht verstehen. Oder er ist zu dumm?
Ich kann die Stelle sehen, an der ihm dieser Ausweg erscheint als eine mögliche Erklärung meines Schweigens. Es ist so ein kleines triumphierendes Funkeln in seinen Augen. Das ist die Lampe für den Weg, den er jetzt einschlagen kann. Den Ausweg.
„Trinken wir noch einen?“ frage ich.
Er lächelt.
„Ja, gern.“
Ich winke der Bedienung zu, uns noch zwei Biere zu bringen.
Jetzt schweigt er. Er kann entspannen.
Wir sitzen noch lange, schweigen und trinken und genießen den Abend.
Niemand muss kämpfen.
Das ist schön.
43

23
Feb
2015

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Noch einmal das 5. Kind

Neulich schrieb ich drüber

hier

Heute ausgelesen, insgesamt an zwei Tagen.
Bin irgendwie hin und her gerissen. Teilweise ist es sehr packend geschrieben, sehr dicht zum Beispiel die Zeit der Schwangerschaft, wo sich dieses Monstrum-Kind schon bedenklich und merkwürdig ankündigt.
Dann nach der Geburt, wie ziemlich schnell die Decke der Zivilsation zerreißt, die eine so glückliche Familie mitzerreißt, das ist packend und entlarvt die bügerliche Gesellschaft insgesamt. Jedenfalls ihr Ideal.
Ich habe beim Lesen immer an das Tierhafte im Blick meiner Katze gedacht, wenn sie mich "so kalt" und abschätzend anblickt.
Schade, dass das Buch später schwächer wird, weil die Autorin es selbst erklärt und interpretiert. Auch unglaubwürdig, dass das Kind in keiner Weise irgend eine Zuneigung zur Mutter entwickelt, obwohl es zu der "Gang" von Jugendlichen sehr wohl Zuneigung zeigt, also durchaus für Gefühle aufgeschlossen ist.
Die Mutter zumal immer mehr das Kind, das Urmonsterwesen versucht zu verstehen, sich ihm annähert. Also meine Katze reagiert anders :-)
Aber insgesamt eine lohnende Lektüre.
Allerdings sollten Autoren, in diesem Fall Doris Lessing, vielleicht mehr Vertrauen zu ihrer Geschichte haben, als Leser möchte man ja auch selbst entdecken und nicht alles vorgekaut bekommen wie man es zu verstehen hat.
Also eine Geschichte mit Interpretation.

Was ich sehr gut fand, dass die Mutter dieses Wesen nicht im Stich lässt, sozusagen vorbildlich, obwohl die glückliche Familie daran total zerbricht, könnte man mit Abstand sagen, auch sie hat davon profitiert.
55

Kiew muss den Osten aufgeben

Der erste Artikel in der Zeit im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise, den ich unterschreiben würde

hier

Mein Kommentar:


337. Ein guter Artikel mit klaren Worten gedacht und geschrieben,

der mir gefällt. Genau so ist es, Putin hat alles erreicht, was dem Interesse Russlands entspricht.
Und das ist ja seine Aufgabe als russischer Präsident.
In dem Artikel vermeidet der Autor das schon fast kindische Moralisieren über den bösen Putin und auf der anderen Seite das Lamentieren über die Faschisten in Kiew.
Der Westen hat vereint versucht, Russland so nahe zu kommen, dass es für Russland gefährlich wurde. Und Russland hat zurück geschlagen.
Politik wird nicht mit Moral gemacht.
Wie wäre es, wenn man sich im Rahmen der UNO zu Verhandlungen auf Augenhöhe trifft und Abmachungen über die Ukraine findet, die den USA und Russland geostrategisch recht sind.
Und dann kann Frau Merkel und die EU darüber nachdenken, wie man vielleicht den Schaden in der Ukraine wieder gut macht, den dieses "Abenteuer" angerichtet hat.
Warum nicht einen Marshallplan...
35

22
Feb
2015

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Helden

„Wir waren gegen Janukowitschs Gangsterregime“, sagte Sobkow. Aber beiden fällt es schwer, das Erlebte zu ordnen. Immer wieder unterbrechen sie sich selbst, fingern an ihren Smartphones herum, zeigen neue Fotos: Zarenko vor der Barrikade auf der Gruchewski-Straße, wo er einen Trupp Steinewerfer kommandierte, Sobkow mit seinem Maschinengewehr an der Front... Aber vor allem zeigen sie Bilder von Kameraden, die auf dem Maidan erschossen wurden, im Lazarett liegen, in der Ostukraine gefallen sind.
„Sawoljuk war wirklich ein Held“, sagt Zarenko ehrfürchtig, „er hat sich und einen Trupp Rebellen mit einer Handgranate in die Luft gejagt.“


Müde lasse ich die Zeitung sinken und falle in ein kleines Mittagsschläfchen.
Es ist die Berliner Zeitung und ein angeblicher Journalist berichtet von zwei „Veteranen des Maidan“, die so ehrfürchtig von jemanden reden, der sich selbst und einen Trupp „Rebellen“ in die Luft gejagt hat.
Vermutlich kursieren unter den Rebellen ähnliche Heldengeschichten und unter den ISIS-Kämpfern und allen möglichen anderen Militärs auch. Und amerikanischen GIs aus Irak und früher noch aus Vietnam und und und...
Wann ist man ein Held?
Dann ist man ein Held, wenn man sich selbst mit möglichst vielen Gegnern ins Jenseits befördert.
Ja, ihr lieben zukünftigen Helden, im Jenseits ist aber nix los. Kein Paradies, keine Jungfrauen, kein Hosianna – einfach Nichts. Auch kein Jesus unter dem Apfelbaum. Nichts.
Neulich haben sie den ehemaligen Bundespräsidenten beerdigt und vorher seinen Sarg an allen seinen „Wirkungsstätten“ vorbei gefahren.
Nein, er hat nicht gewunken.
Er war tot, mausetot. Ganz friedlich im hohen Alter gestorben. Er war eigentlich kein Held, sondern ein Mensch mit einem erfüllten Leben.
Und all die angeblichen Helden sind auch mausetot.
Allerdings nicht mit einem erfüllten Leben, Sondern mit einem jämmerlichen Leben, das mit einem großen Knall endete. Da hilft auch kein ehrfürchtiger Zeitungsartikel oder solche Schmierereien als Nachruf gegen.

Während ich schlafe, verfasse ich ein glühendes Manifest.
Wenn ihr doch nur verstehen würdet, dass es nur ein Leben gibt und kein Leben danach, würdet ihr nicht den Tod verklären und Märtyrer ausrufen, ihr würdet einfach an einer friedlichen und besseren Welt ohne Totmachmaschinen und ähnlichem Unfug mitarbeiten... ihr würdet leben wollen.

Minuten später wache ich auf und koche mir einen Kaffee.
Ach was, es hört mit eh keiner zu. Was soll ich da schreiben?
Erschießt euch doch. Das wirkliche Übel in dieser Welt sind alle Religionen und andere Jenseits Geschwafel. Das ist die traurige Wahrheit über die Helden.
66

Guten Morgen, mein Lieber

Der Morgen hat keine Geräusche
alles schweigt,
selbst der Himmel wird
lautlos hell

Wo sind die Vögel
geblieben?
Hatten wir in der Nacht
schon den Weltuntergang?

Ich möchte noch nicht
einmal Fragen stellen
nach dem Sinn
von allem Unsinnigen

Lass sie doch,
sagt eine innere Stimme
sich als Helden feiern,
wenn sie morden

Am Schluss sich selbst

Schweig dazu,
sagt die innere Stimme
und ich öffne die Fenster
ganz weit

Die kalte Luft
schneidet sich durch
die finsteren Gedanken
wie eine Ermunterung

Da ein Tschilpen
wie ein Ruf und ein Gruß
ein Spatz lebt auch noch
dort im kahlen Baum
vorm Haus

Guten Morgen,
mein Lieber
hast du wirklich
diese Nacht überstanden
unversehrt?
52

21
Feb
2015

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Kirchennews

Wenn Sie in Süddeutschland wohnen, passen Sie bloß auf, bei T-Online findet man folgende Warnung:

"falscher-brasilianischer-kardinal-schwindelt-sich-durch-sueddeutschland-"

Und dann dieses Bild dazu:


falscher-brasilianischer-kardinal-schwindelt-sich-durch-sueddeutschland-

hier

Ich dachte ja erst, das wäre der Tebartz, der Schelm, aber das ist er nicht.
Es gibt allerdings da noch eine Fotostrecke mit 13 Bildern vom Limburger Bischofssitz "Bistum gewährt Einblick in Protz-Bau von Tebartz-van Elst", grins "gewährt"(!), na die Verlinkung spar ich mir, grins, da sieht 's ja bei mir zu Hause noch luxuriöser aus. Müssen Sie 'n bissel suchen, wenn Sie das interessiert.
Interessant allerdings ein Bild vom Steinboden des Hofes, da ist sein Name eingemeißelt "Tebartz-von-Elst", ich werde mir mal Hammer und Meißel besorgen, da werde ich bei mir vorm Haus ins Pflaster "Harfim" einmeißeln, ich meine, wenn Sie mal nach Berlin kommen, da finden Sie mich :-))

Na ja, Hallelujah und schönes Wochenende.
Und bleiben Sie immer schön fromm.
67
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Meine Kommentare

Ohne Zweifel von außen,
auch ohne Selbstzweifel wird man nicht besser, oder? Vielleicht...
schreiballerlei - 2. Mrz, 00:10
Schröders Politik...
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Zum Glück kommt...
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KarenS - 1. Mrz, 17:31
Das
"Wer „sein Tier“ aus finanziellen Gründen...
HARFIM - 1. Mrz, 17:26
stimmt.
HARFIM - 1. Mrz, 17:15

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